Althor Haugrim

Description:

Der Anführer der Banditen in Waldenau fand seinen Tod in den frühen Morgenstunden des 31. Desnus durch die tödlichen Pfeile von Phlexia (siehe Aventure-Log #36). Der Wandel des ehemaligen Söldnerhauptmannes zum Führer eines pervertierten Pharasma-Kultes bleibt jedoch weiterhin ein Mysterium (siehe Mysterien und Rätsel.

Bio:

Ehemals ein angesehener und tüchtiger Leutnant, in der Armee des aufstrebenden Flusskönigreiches Krenwald, welches vom Prinzen Roderich geführt wurde, dessen Ambition es war, die Stadtstaaten zu einigen und ein zusammengehöriges Reich zu erschaffen. In vielen Armeen folgen die Männer ihren Anführer nur aufgrund der Androhung von Strafen, oder der Aussicht auf Plündergut, doch in Haugrims Fall war dies völlig anders. Er hatte sich vom Spießträger hochgearbeitet und war stets bodenständig genug geblieben, sich nicht über die einfachen Soldaten zu stellen, was ihm die Sympathie und die Gefolgschaft Männer sicherte. Trotz dieser Qualitäten, hielt seine Karriere nicht besonders lange an, denn bevor Roderichs Ambitionen Erfüllung fanden, fiel die Armee des Nachbarreiches Siebentor über Krenwald her, zerschlug die Truppen, verleibte sich das Territorium ein und stellte sicher dass die Herrscherfamilie keine Bedrohung mehr darstellte.

Seiner Anstellung und seines Arbeitgebers beraubt und von den Schergen Siebentors verfolgt, beschloss Haugrim seiner Karriere eine Wendung zu geben und sich künftig als Söldner zu betätigen. Von nun an kämpfte er nicht mehr für sein Land, nicht mehr für Recht und Ideale, sondern nur noch für denjenigen der ihm die höchste Belohnung bot. Dies markierte den Startschuss einer beispiellosen Söldnerkarriere, eines Plünderzuges der Haugrim durch einen guten Teil Golarions führte. Die Zeit als Söldner, ging aber nicht spurlos an ihm vorbei: Vor seiner Söldnerkarriere war Haugrim ein harter aber stets fairer Anführer gewesen, der seine Männer forderte, aber auch förderte und das Beste in ihnen hervorbrachte. Dieser Wesenszug wurde aber bald von einem Meer aus Blut und Grausamkeiten hinweggespült und nur weniger Jahre später wandelte sich der einstige Vorzeigeoffizier in einen verbitterten und sadistischen Mörder, für den nur die Münze zählte, ganz gleich wie viel, oder wessen Blut dafür vergossen werden musste. Darüber hinaus entwickelte er die Angewohnheit, seine Frustration an den Gefangenen auszulassen, was ihm bald den Beinamen “der Schlitzer” einbrachte. Irgendwann war er selbst für die niederträchtigsten Herrscher nicht mehr tragbar und so ergab es sich, dass er sich dem Banditentum zuwandte und sich in die Tiefen der Raublande zurückzog, wo er ein Banditenlager gründete, das fürderhin als Waldenau Bekanntheit erlangen sollte (oder berüchtigt, je nachdem an welchem Ende des Schwertes man sich befindet).

Althor Haugrim

Königsmacher grannus