Dornmärkische Inquisition

Description:

Diese neun Personen repräsentieren das Gesetz der Dornenmark, führen Strafprozesse und leiten Untersuchungen. Dabei agieren sie vollkommen unabhängig und autonom.

Bio:

Caladrel Yaranwen
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Elf, langes rotblondes Haar, blaue Augen, in der Gestalt eher dürr. Caladrel stammt ursprünglich aus Nivatkasbrück und wurde während der Verteidigung von Tatzelfurt verletzt. Nach seiner Genesung blieb er in der Stadt in den Bäumen und schloss sich der hiesigen Stadtwache an. Er gilt als sehr gerechter und weiser Mann, hält selbst bei den schwierigsten Situationen einen kühlen Kopf.

Inquisitorin Jarnella
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Die junge Frau hat sich auf die Vereitelung von magischen Verbrechen spezialisiert. Dabei geht sie hart und gnadenlos wie ein Bluthund vor und gibt nicht eher auf, bis sie den Übeltäter der Gerichtsbarkeit übergeben kann. Ihr ist der Missbrauch von Magie ein Gräuel und so verurteilt sie jeden abtrünnigen Zauberwirker.

Illendra
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Eine schlanke, geheimnisvolle Frau, nussbraunes Haar, meistens mit ihrem Falken anzutreffen. Illendra durchstreift die Wälder und Hügel und ist eine erstklassige Fährtenleserin. Sie hatte bereits vor der Gründung der Inquisition Verbrecher gejagt und der Stadtwache übergeben.

Morvius Fullona
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Typisch fahles Aussehen eines chelischen Höllenritter, kohlrabenschwarze Augen, Glatze. Morvius ist nicht mehr im aktiven Dienst der Höllenritter. Dennoch trägt er weiterhin seine Höllenrüstung um seine Gegenüber einzuschüchtern.

Talvadin
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Ernster Mann aus Absalom, Anfang dreißig, schwarze Haare, ruhiger Blick. Talvadin kam ursprünglich mit der Kundschafter-Loge in den Grüngürtel, bewarb sich aber bald für die Stadtwache in Dornburg. Bereits nach kurzer Zeit gewann er das Vertrauen von Kesten Garess und wurde dessen Rechte Hand.

Loy Rezbin
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Als Bürgermeister von Tatzelfurt ist es der Händler gewohnt, Streitigkeiten zu schlichten und Urteile zu fällen. Darüber hinaus hat er als Gemeindevorsteher auch einen guten Bezug zum normalen Bürger, so dass er deren Bedürfnisse und Probleme besser nachvollziehen kann.

Grond Herzstein
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Grond Herzstein kam mit den Zwergen aus Grauhafen und fand als Kleriker des Torag schnell Kontakt zu Padrym. Er war ernsthaft um seine Gemeinde besorgt in den Zeiten vor dem Exodus und bemüht sich nun nach Kräften hier alles ander zu machen. Half mit die Grundideen des Ordens zu Formen und stürzte sich begeistert in die Arbeit. Ein Samariter unter den Zwergen, überraschend weltoffen aber immer in der Aura einer ernsten Würde.
Als weltlicher Vertreter Torags und der Zwerge, wie es vom Rat und insbesondere von Padrym eingefordert wurde, ist Grond Mitglied der Inquisition. Damit soll sichergestellt sein, dass sich die Kirche Torags bei der Rechtssprechung repräsentiert fühlt und auf religiöse Befindlichkeiten unserer wichtigsten Religionsgruppe Rücksicht genommen wird.

Farmund Ortmann
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Stammt aus einer ehemals wohlhabenden Händlerfamilie, die durch die Machenschaften eines Konkurrenten um ihr Vermögen und den guten Ruf gebracht wurde – was die Mutter in den Selbstmord und den Vater in den Suff trieb. Empört über die Art und Weise, wie seine Familie um ihr gutes Leben gebracht wurde, beschloss er ein Studium der Rechte zu beginnen, welches er sich dadurch finanzierte, dass er tagsüber als Beinschnitzer in einem Handwerksbetrieb arbeitete (er hatte schon als Kind ein feines Händchen für die Schnitzerei und fertigte des Öfteren Spielzeug für sich und seine Geschwister). Schon während seines Studiums beriet er die Bürger von Silberhalle, wenn es um rechtliche Fragen ging und unterstütze sie umfassend, wenn er das Gefühl hatte dass sie vom Adel oder von den Händlerfamilien ungerecht behandelt wurden. Allderweil sammelte er Beweise und belastendes Material gegen jenen Konkurrenten der seiner Familie so geschadet hatte. Schließlich, als die Beweislage hieb und stichfest war, brachte er seinen Fall vor das Stadtgericht – und es gelang ihm, einen Schuldspruch zu erwirken. Leider hatte er nicht darauf geachtet, wie sehr sein Konkurrent mit dem Adel der Lebedas verbunden war – denn diese hatten erst kürzlich viel Geld investiert um dessen Geschäfte zu unterstützen. Durch den Schuldspruch verloren sie eine nicht ganz unbeträchtliche Summe und so musste Farmund Silberhalle verlassen. Als er von der Gründung der Dornenmark erfuhr schloss er sich einem der vielen Siedlertrecks an und beschloss sich dort zu engagieren, wo er noch wirklichen Einfluss auf Recht und Gerechtigkeit nehmen kann.

Renette Deluné
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Diese oft sehr exzentrisch gekleidete Dame stammt aus Galt, dem Land der Revolutionen und der Umwälzungen, in dem die Bürger sich ständig an die neuen politischen Begebenheiten anpassen müssen, bevor auch deren Vertreter ihr Ende unter den scharfen Klingen der Letzten Klinge finden. Sie hat ein ausgezeichnetes Gespür für die wahren Motive eines Gesprächspartners, eine Fähigkeit, die ihr in den Wirren ihres ehemaligen Heimatlandes sehr zu Gute kam, wenn es darum ging sich den Mob und ganz besonders die grauen Gärtner vom Hals zu halten. Als die Fremdenfeindlichkeit in ihrem Heimatort selbst für Galtsche Verhältnisse einen neuen Höhepunkt erreichte, beschloss sie ihrer Heimat den Rücken zu kehren. Ihren Weg in die Dornmark fand sie eher zufällig nachdem sie sich zunächst über Mivon nach Pitax geflüchtet hatte. Während der Vorbereitungen für den Antrittsbesuch von König Irovetti, erfuhr sie von den neu gegründeten Baronien im Grüngürtel und verdingte sich in dessen Reisegemeinschaft als Lagerköchin (ihr Ragout ist göttlich – sie kocht es aber nur für die engsten Freunde). Wurde von Quon für die Inquisition rekrutiert, nachdem sie auf dem Marktplatz von Tatzelfurt eine leidenschaftliche Rede gegen die Ungerechtigkeit der dortigen Stadtwache gehalten hatte. Sie ist eine Freidenkerin und ihr Rechtsverständnis entspricht nicht immer dem was in den eher konservativen Kreisen für gut befunden wird.

Dornmärkische Inquisition

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