Königsmacher

Session #57 Das Fest

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Session #55 Am Abgrund

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Session #51 Die Rückkehr der Herren

anwesende Charaktere:

30. Erastus 4712, Schwurtag, Dornburg , Dornenmark

Endlich kam die Hauptstadt in Sicht. Zu lange waren die Männer und Frauen der Armee von ihren Familien getrennt gewesen.

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Session #50 Im Angesicht der Götter

anwesende Charaktere:

14. Erastus 4712, Feuertag, in den nördlichen Hügeln der Baronie Drelewstein

Die Truppen der Dornenmark zogen bereits seit einigen Tagen durch die karge Hügellandschaft auf der Suche nach Armag und dessen Hauptstreitmacht. Mit der Unterstützung von Phlexia aus den luftigen Höhen konnte man kleinere Lager der Barbaren ausmachen und diese erfolgreich attackieren. Allem Anschein nach suchten die Wilden etwas in den Hügeln. An verschiedenen Punkten hatten diese in den Hügeln mit Grabungen begonnen. Im Kommandozelt der dornmärkischen Armee kam bald die Vermutung auf, das Armag auf der Suche nach seinem Schwert Ovnirbann war, welches ihm den Legenden nach persönlich von Gorum überreicht worden war.

17. Mondtag 4712, Feuertag, in den nördlichen Hügeln der Baronie Drelewstein

Es sollte nicht mehr lange dauern und die Armeen der Dornenmark und des Armags standen sich am Fuße einer zerklüfteten Bergflanke gegenüber. Die Kundschafter konnten berichten, dass Armag in diesem großen Feldlager gesichtet worden ist. Hier an dieser Stelle sollte sich also das Schicksal des Barbarenhelden entscheiden.
Entgegen der Erwartungen ihrer Männer entschieden sich die Helden gegen ein Duell Mann gegen Mann mit Armag. Statt dessen bliesen die Hörner zum Angriff und die gewaltige Masse aus Fleisch und Metall ging auf einander los. Der Kampf wütete brutal und forderte unzählige Opfer auf beiden Seiten. Schließlich jedoch wurden die Barbaren an die Bergflanke gedrückt und eine Lücke tat sich für die Helden auf. Von Armag und dessen Garde war bisher noch nichts zu sehen gewesen. Man folgerte, dass der Barbar sich im Inneren des Hügels aufhielt.

In dieser uralten Grabanlage kommt es dann schließlich zur finalen Konfrontation zwischen den Helden der Dornenmark und Armag. In einer großen Kammer steht man sich gegenüber- Armag blutüberströmt und bereit für den Kampf! Doch war es nicht sein eigenes Blut das er vergossen hatte- der Berserkerrausch hatte Armag fest im Griff. Auf dem Boden der staubigen Kammer lagen die erschlagenen Leiber Stammesbrüder von Armag. Doch lange konnten die Helden den Blick nicht ruhen lassen, denn in den Händen des Barbaren lag das wohl mächtigste Schwert das sie je erblickt hatten: Ovnirbann! Mit einem Brüllen ging der nun wahrhaftig mächtige Barbar auf die Helden los und ein erbitterter Kampf entflammte.

Der Kampf wütete zwischen dem Barbarenkönig und den Helden hin und her…..am Ende lagen sowohl Armag als auch Padrym und Farli erschlagen am Boden- der Preis für diesen Sieg waren hoch. Doch entschied sich an dieser Stelle noch nicht das Schicksal der beiden Zwerge- größeres sollte für sie bereit gehalten werden! Am Beinacker der Pharasma wurden die beiden von einem Diener der Pharasma empfangen und ein Urteil wurde gesprochen. Als Verdienst gegen den untoten Vordekai sollten die zwei Helden als Pharasmas Streiter zürück ins Leben gerufen werden. Doch damit nicht genug: das Portal zum Beinacker sollte offen bleiben bis die beiden ihre erste Queste für die Göttin des Todes erledigt hatten: das Schwert Ovnirbann musste zerstört werden.

Die übrigen Helden trauerten gerade noch um ihre gefallenen Kameraden als deren geschundene Körper mit einem stöhnenden Seufzer zurück ins Leben kamen. Die Verwirrung ob dieser Wendung war den anderen ins Gesicht geschrieben, doch blieb nicht viel Zeit zum Erklären. Farli erhob sich und schleppte sich zum Leichnam von Armag um das legendäre Schwert an sich zu nehmen. Das schimmernde Portal zum Beinacker wurde von den Zwergen ein zweites Mal durchschritten und zwischen den unzähligen Grabsteinen wurde jener von Ovnirbann gesucht und gefunden. Drei Schläge gegen den eigenen Grabstein, so hieß es, und das Schicksal des Artefakts wäre besiegelt. Auch wenn die Helden damit den Zorn von Gorum, dem Herrn im Eisen, auf sich beschwören würden, so war dies ihre Pflicht. Und so geschah es auch.

Zurück im Tageslicht war die Schlacht gegen die Barbaren geschlagen und eine weitere Bedrohung für die Dornenmark war neutralisiert.

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Session #49 Eine Legende kehrt zurück

anwesende Charaktere:

7. Sarenith 4712 , Mondtag, Dornenmark

Nachdem die Helden sich zusammen mit vielen hochrangigen Verbündeten aus Neu-Stetven retten konnten, kehrte man zügig in die Heimat zurück. Der Krieg in Brevoy würde früher als erwartet ausbrechen. Die Truppen der Rostlande und ihrer Allianzmitglieder hatten ihre strategischen Positionen noch nicht erreicht- nun hieß es schnell zu handeln.

Rückblende
Die Armee aus Mivon hatte die südlichen Grenzen erreicht. Die Verteidigung war von den Helden soweit abgeschlossen, die Truppen hatten sich zum größten Teil in Tatzelfurt eingerichtet. Mit einer kleinen Streitmacht und den Kundschaftern wollte man den Angreifern aus dem Süden den Vorstoß zu schwer wie möglich gestalten. Nach einigen Sabotageaktionen erhielten die Helden eine unerwartete Botschaft aus dem feindlichen Heer: man wollte sich mit der Regierung der Dornenmark in Verbindung setzen um Gespräche aufzunehmen. Diese Botschaft war von niemand geringeres geschrieben als Pekkarim Garth, dem Schwertjunker aus Restow.

War er ein Verräter? Hatten die Helden nicht seinen Sohn, Arandes Garth, aus den Klauen von Waldenau befreit? War dies der Dank? Und was war aus Arandes Mission geworden? Immerhin hatte man den jungen Mann nach Mivon geschickt damit er die dortigen Umtriebe beobachte.

Die Regierung willigte dem Treffen am alten Hirschfort ein und nach dem politischen Geplänkel vor Ort offenbarte sich den Helden das Gesamtbild der Situation:
Mivon war nicht gekommen um die Dornenmark anzugreifen, sondern um hindurchzumarschieren. Die Truppen wollten sich mit jenen der Schwertjunker beim Kastell Serenko vereinen. Und da bereits seit den Ereignissen rund um Othowin Jorge bekannt war, dass sich ein Verräter in den Reihen der Dornenmark ausgebreitet hatte, wollte man die üblichen Nachrichtenkanäle nicht nutzen sondern alles auf eine Karte setzen. Den Herrschenden der Dornenmark schmeckte diese Erklärung bei Weitem nicht, doch konnte man am Ende der Gespräche die Gegenseite und deren Intention verstehen. Mivon marschierte also weiter- ihr Ziel war es so schnell wie möglich mit den rostländischen Truppen Neu-Stetven zu besetzen.

Gegenwart
General Padrym sammelte seine Truppen um sich auf den Krieg vorzubereiten, als eine weitere schicksalhafte Nachricht in Form von Flüchtlingen aus Drelewstein die Hauptstadt erreichte. Die Arbeit des Barden Grigori hatte die letzten Wochen seine Wirkung gezeigt:

Als die Kunde von der Falschheit der neuen Währung der Öffentlichkeit zugetragen wurde, verlor Baron Drelew Stück für Stück die Kontrolle über sein Reich. Die Handelspartner brachen ihre Beziehungen ab und forderten Ersatz für die wertlose Währung. Die Baronie im Westen versank im Chaos. Von heute auf morgen waren ganze Familien und Handwerksbetriebe bankrott, große Teile des stehenden Heeres desertierte. Die Baronie Drelewstein war offiziell insolvent und nicht mehr handlungsfähig.

Dann kam das böse Erwachen. Aus dem Norden kehrten die Stämme der Tigerherren zurück nach Drelewstein. Jene Barbarenstämme, welche vor vielen Monaten von den Verteidigern der Baronie zurückgeschlagen wurden. Nun, da das umliegende Land schutzlos vor ihnen lag, schlugen die Wilden umso härter zu und nahmen die Stadt im Sturm. Die wenigen treuen Soldaten versammelten sich um Terrion Numesti und kämpften um ihr Leben, während viele ihrer Kameraden die Beine in die Hände nahmen und flohen.

Die Kunde der Barbareninvasion erreichte nun also die Dornenmark. Was sollte man tun? Eigentlich wollte man sich auf den Krieg in Brevoy einrichten, schließlich war man ein Vasallenstaat des Rostlandes. Doch andererseits konnte man die Unruhen im Westen nicht ignorieren. Man beschloss letzten Endes mit geballter Faust nach Drelewstein zu ziehen um den Unruheherd dort einzudämmen. Die Flüchlinge wurden untergebracht und versorgt, die Truppen gesammelt. Doch noch bevor die Armee aufbrechen konnte, hatte sich ein hartnäckiges Gerücht in den Lagern verbreitet. Zuerst bei den geflohenen Bewohnern und Soldaten von Drelewstein, dann auch bei den Männern und Frauen der Dornenmark. An den Lagerfeuern und den Tavernen gab es bald kein anderes Thema mehr und die meisten flüsterten es nur ehrfürchtig. Es hieß, dass die Stämme der Tigerheeren von ihrem legendären Anführer begleitet wurden. Dem Champion des Gorum.

ARMAG

Normalerweise hätten die Helden dies als das Geschwätz des Volkes abgetan. Doch als einer der Soldaten die erbeutete Marmorstatue (welche Armag darstellen sollte) erblickte, riss er die Augen auf und erbleichte. Er schwor bei den Göttern, dass dies eben das Ungetüm sei, welches mit seiner Horde die Stadt und das umliegende Land überfiel.

2. Erastus 4712 , Mühtag, Dornenmark
Die Truppen der Dornenmark hatten die Ausläufer der Sümpfe erreicht und erblickten nun quer über den Hackenzungensee Drelewstein. In der Dunkelheit der Nacht konnte man nicht allzu viel erkennen, doch der Gestank nach Rauch und Tod wehte über den See zu den Männern hinüber.

Die Schlacht um Drelewstein dauerte bis zum Morgengrauen an. Die Helden erlebten viel Leid und Schmerz, aber auch Heldenmut und Aufopferung. Die Kämpfe um das Torhaus, die Befreiung der Sklaven am Hafen oder den Sturm auf die Burg werden in die dornmärkische Geschichte eingehen. Die Barbaren des Tigerherrenstammes kämpften bis zum letzten Mann und starben wie echte Krieger. Aus den Zellen des Kerkers befreite man letzten Endes nicht nur Terrion Numesti und viele andere Bürger, sondern auch die wehrte Baronin Pavetta Struhn-Drelew und aus seinem Turmzimmer sogar Baron Drelew.

Noch während die letzten Brandherde bekämpft wurden, sammelten die Helden Informationen über den Verbleib des legendären Barbarenhäuptlings. Alles deutete darauf hin, dass er und der größte Teils des Stammes nach Norden wanderten um in den Hügeln nach etwas zu suchen. Und obwohl die Männer und Frauen der Dornenmark eine Verschnaufpause benötigt hätten, sammelte man seine Vorräte und zog in einem Gewaltmarsch nach Norden.

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Session #48 Ein Versprechen für die Ewigkeit

anwesende Charaktere:

22.-24 Desnus 4712 , Feuertag, Neu-Stetven, Brevoy

Zusammen mit einem von ihm zusammengestellten Grüppchen zwielichtiger Gestalten verschaffte sich Quon Zugang zu vertraulichen Informationen über die bevorstehende Hochzeit und deren groben Ablauf. Geplant war die Entführung der Braut noch bevor die eigentliche Zeremonie beginnt. Dazu infiltrierte man auf verschiedenen Pfaden die Burg um sowohl Angriffs- als auch Fluchtwege zu ermitteln. Die gewünschten Erfolge blieben nicht aus und somit war in der Nacht auf den 24. Desnus die Stunde der Wahrheit gekommen. Die Männer drangen in die Festung ein, während Quon von außen die Gemächer der Braut observierte.

Gerade zog er seinen Kopf ein Stück hoch, damit er durch das Fenster nach drinnen blicken konnte, da sah er die Lebeda-Braut mitsamt ihren Basen und Freundinnen zusammensitzen. Plötzlich sprang die Tür zu den Gemächern auf, die Türen wurden mit solch großer Wucht aufgerissen dass sie nur noch halb in den Angeln hingen, und eine Gruppe von Männern stürmte den Raum. Nicht nur die Frauen, auch Quon war mehr als überrascht, als die Männer ihre Wachuniformen abwarfen und darunter die traditionelle Tracht des Rostlandes hervortrat.

“Lang lebe das Rostland!”

Dies war der Kampfschrei der vereinigten Rebellen als diese sich auf die Frauen stürzten und sie in einem blutigen Gemetzel töteten. Bevor Quon sich zurückzog, konnte er noch beobachten die Märtyrer von den richtigen Wächtern getötet wurden.

Quons Plan ist nicht aufgegangen. Die Hochzeit war zwar verhindert, doch wurde dies zu einem weitaus höheren Preis gekauft. Männer des Rostlandes hatten die Lebeda-Braut ermordet- das konnte nur eins bedeuten: Rache.

Der Bürgerkrieg in Brevoy war nicht mehr zu verhindern.

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