Königsmacher

Session #13 Die Geburt der Dornenmark

anwesende Charaktere:

21. Sarenith 4709 , Feuertag, Restow, Brevoy
An diesem Tag fand in Restow das große Bankett zu Ehren der Expeditionstrupps statt. In der Stadthalle waren allerhand Gäste geladen, welche nur darauf warteten ihren Vorteil aus den neuen Nachbarreichen zu schlagen. Auch die Helden aus dem Grüngürtel konnten einige Verträge und Bündnisse schließen, allen voran mit der Kirche Torags und den Zwergen von Grauhafen. Aber auch die Hohepriester des Gorums und der Pharasma konnten ihren Platz im neuen Reich behaupten und schmiedeten ein starkes Bündnis mit den Helden.

Auch gab es ein Wiedersehen mit alten Bekannten wie Aldous Fletcher, Genda und den Schwertjunkern unter Jamandi Aldori. Mit den meisten konnte man sich arrangieren, andere jedoch verließen das Bankett und können unter “Feinde” verbucht werden (so auch Aldous Fletcher).

Am Ende des Abends hatte man nicht nur eine gut gefüllte Staatskasse und weitere Vergünstigungen, sondern konnte auch (wenn auch inoffiziell) einen Regierungsrat zusammen stellen.

Am 01. Erastus wurde dann die neue Nation offiziell ausgerufen und gegründet. Lang lebe die Dornenmark!

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Session #12 Terra incognita

anwesende Charaktere:

21.-30. Desnus 4709, Grüngürtel
Die Helden erkundeten weiterhin den Grüngürtel, bekämpften alle Widrigkeiten wie Unwetter, unwegsames Gelände und schlechte Laune, sichteten erneut einen “wandernden Hügel” und arbeiteten fieberhaft an der Erstellung ihrer Karte.

31. Desnus 4709 , Schwurtag, Grüngürtel
Am Mittag hörten die Helden Kampfgetümmel in der Ferne. Sofort machten sie den Ursprung aus und entdeckten zwei Trolle, welche einen Planwagen zertrümmern. Zu ihren Füßen liegen mehrere Leichen. Zwerge. Gerade zerriss eine dieser Kreaturen den letzten lebenden Zwerg, da packte Padrym und Farli der Zorn und gingen zum Angriff über.
Der Kampf war hart, doch mittlerweile waren die Helden zu einer gut funktionierenden Zwergenmaschine geworden und besiegten die Trolle in wenigen Augenblicken.

Da! Einer der Zwerge lebte noch- er hatte sich halb tot unter die Trümmer des Wagens geschleppt und hätte dort sein Leben ausgehaucht, wäre er nicht gerettet worden.
Man kümmerte sich um ihn und hörte sich seine Geschichte an. Die Gruppe von Zwergen gehörte dem Klan der Goldbärte aus dem Fünfkönigsgebirge an. Von ihrem Vetter hätten sie Kunde erhalten, dass er hier in den Raublanden eine Goldader gefunden hatte und nun wollte man eine Mine errichten.

Es folgte ein Streit, da die Zwerge aus Grauhafen eben diese Goldader für sich beanspruchten. Bevor der Streit eskalieren konnte, zuckte der Kopf des Goldbarts zurück und er kippte nach hinten. In seinem Schädel steckte ein kleiner Pfeil von Phlexia. Leblos sank der Körper zu Boden. Was folgte, wäre beinahe das Ende der Heldengruppe geworden. Ein Streit entflammte zwischen der Fee und Padrym- ein Streit der in einen offenen Kampf mündete an dessen Ende der Steinfürst sterbend am Boden lag während die Fee weiterhin mit einem Pfeil auf ihn zielte. Die anderen konnten den Zwerg stabilisieren und in einem langen und intensiven Gespräch das Problem nicht lösen, dennoch einen Kompromiss aushandeln mit welchem sowohl die Fee als auch der Zwerg einverstanden waren:

Phlexia würde für die nächsten sechs Jahre an der Seite von Padrym verweilen um von ihm die Grundsätze Torags zu erlernen. Die Erste Welt war gänzlich anders, so dass die Fee die Vorstellungen von Gut und Böse, von Moral und Anstand gar nicht kennen konnte. Dies sah man ein und schloss diesen Pakt. (Regeltechnisch wurde vereinbart, dass Phlexia innerhalb der nächsten sechs Jahre ihre Gesinnung um zwei Stufen zur Rechtschaffen Gut-Achse verschieben musste).

01.-15. Sarenith 4709 Grüngürtel
In den nächsten zwei Wochen erkundete man weiter den Grüngürtel und stieß dabei nicht nur auf eine Erastil-Statue inmitten der Narlmark, sondern auch auf einen ausgestoßenen Boggard, ein altes Barbarengrabhügel und ein mittels mächtiger Nekromantie getötetes Einhorn.

16. Sarenith 4709 , Sterntag, Grüngürtel
Als die Helden an diesem Tag wieder am Handelsposten ankamen, wurden sie freudig aufgenommen. Auch ein Besucher aus Restow erwartete sie bereits. Der Abgesandte der Schwertjunker zu Restow, Othowin Jorge würde die Pioniere in den nächsten Tagen nach Restow begleiten. Dort sollte ein Bankett zu ihren Ehren statt finden, bei welchem auch viele Interessengruppen vertreten sein sollen.
Besonders erfreut waren Padrym und Farli über einen Brief aus Grauhafen. Auch von dort wurden ihre Bemühungen gewürdigt und sowohl Vertreter des Hause Garess als auch der Zwergenrat waren zum Bankett eingeladen. Übrigens wurde in der Gesteinsprobe aus der gefundenen Goldmine etwas noch wesentlich selteneres gefunden: eine Spur Adamant. Welch ein Fund!

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Session #11 Das Ende des Hirschkönigs

anwesende Charaktere:

18. Desnus 4709 , Feuertag, Grüngürtel
Die Helden kehrten am frühen Nachmittag im Handelsposten ein und erfuhren vom Angriff durch die Handlanger des Hirschkönigs. Nachdem man die größten Schäden gesichtet und die Leichname außerhalb von Olegs Besitz verbrannt hatte, besprach man das weitere Vorgehen. Klar war bereits zu Beginn, dass man die Bedrohung durch die Banditen endgültig angehen musste. Und dies bedeutete, dass man den Hirschkönig selbst richten musste damit endlich ein wenig Ruhe in diese Gegend kommen kann.

19. Desnus 4709 , Sterntag, Grüngürtel
Bereits früh am Morgen ritt man mit gepackten Pferden los. Der Plan sah einen Angriff bei Dunkelheit vor- man spekulierte auf undiszipliniertes Verhalten seitens der Gesetzlosen. Zuvor wollte man noch einen Stopp bei Bokken einlegen um die bestellten Tränke abzuholen. Als sie jedoch bei der Höhle des Eremiten ankamen, mussten sie mit Schrecken feststellen, dass dieser allem Anschein nach von den Banditen entführt wurde- die gesamte Höhle war verwüstet und inmitten des Gewühls fand man nicht nur Blut, sondern auch einen silbernen Anhänger, wie sie alle Diener des selbsternannten Königs trugen. Unbedingt musste man Bokken retten. Sofern er noch lebte.
Ein Angriff auf das Fort sollte bei Dunkelheit erfolgen, wenn die Aufmerksamkeit der Banditen am geringsten sein würde. Und so ritten die Helden im Eilmarsch nach Süden ihrem Schicksal entgegen.

Spät in der Nacht erreichte man schließlich das Ziel dieser Reise. Einsam auf einem Hügel am Hauerwasser stand das zerfallene Fort des selbsternannten Königs. Phlexia flog hoch hinaus um die Gegend auszukundschaften und konnte so wertvolle Informationen sammeln. Letzten Endes stand der Plan fest:

Phlexia würde vorausfliegen, während die anderen- gestärkt durch die Magie des Gnoms, so nah wie möglich in der Dunkelheit lauern würden. Dann würde die Fee aus der Luft das mit Wasser gefüllte Trockenpulver (nun in einer tragbaren Murmel gesammelt) auf das Lagerfeuer der Banditen fallen lassen um so größtmögliche Verwirrung zu stiften. Während die Banditen also abgelenkt wären, könnte die Fee den Balken am Tor entfernen und das Tor für die heranstürmenden Gefährten öffnen.
Damit könnte der Kampf um den Grüngürtel beginnen.

Sobald das Tor geöffnet war, entbrannte ein fürchterlicher Kampf infolgedessen die meisten Banditen ums Leben kamen. Doch nicht nur diese wurden bezwungen, sondern auch ein mächtiger Eulenbär.
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Auch ein alter Bekannter wartete auf die Helden um seinen Rachedurst zu stillen- jener hasserfüllte Gnom welcher selbst die Bleiche überlebte und nun all seinen Frohsinn verloren hatte. Gizmokulkuin. Mit einem einzigen Hieb seines Dorn-Dergar tötete der edle Paladin des Torags diese verbitterte Kreatur. Das Schicksal stand auf der Seite der Helden, denn als einer der Banditen, später sollte sich dieser als Akiros Ismort vorstellen, sich gegen seine ehemaligen Kameraden wand und sich auf die Seite der Helden stellte, war der Sieg so gut wie sicher.

Der Kampf gegen den wilden Eulenbären stand im Zenit und näherte sich seinem Finale, da dröhte eine tiefe, hallende Stimme durch das Fort. Letzten Endes war auch er nun erschienen. Jener Mann der den Grüngürtel in seinem festen Griff hatte. Der Hirschkönig.
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Sein Eingreifen brachte die Angriffswelle der Helden zum Erliegen. Mit seinem mächtigen Bogen brachte er das Schlachtfeld unter seine Kontrolle. In einem letzten Ansturm rannten Akiros und Padrym ihrem Erzfeind entgegen, während Phlexia einen Pfeil nach dem anderen im Hirschkönig versenkte.
Der ehemalige Unterführer Akiros war nur noch wenige Meter entfernt, da wurde er gleich von zwei Pfeilen getroffen und stürzte zu Boden. Dennoch rappelte er sich auf und stellte sich dem Hirschkönig entgegen. Doch es war die Fee welche die Entscheidung brachte. Mit einem gut gezielten Schuss in die Brust zwang sie den Halunken auf die Knie.

Wohlwissend das sein Ende nun gekommen war, breitete er die Arme aus und wartete auf das Ende. Dieses kam in Form von Akiros Schwert. “Deine Herrschaft endet nun!” waren die letzten Worte welche der Mann mit dem mysteriösen Helm in seinem Leben vernahm. Der Leichnam wurde zu den anderen Banditen gebracht. Man überlegte was mit dem einzigartigen Helm passieren sollte und entschloss sich ihn als Trophäe zu nehmen. Er würde sich hervorragend neben dem Tatzelwurm- und dem Trollkopf in Olegs Handelsposten machen. Beim Anblick des Gesichtes des Hirschkönigs überkam Raklgrash ein seltsames Gefühl…….als hätte er das Gesicht bereits einmal gesehen.

Dann ergab auch Akiros sich dem Schicksal und warf sein Schwert zu Boden. Die Helden erfuhren von seinem früheren Leben und den Verbrechen die er begannen hatte. Es sollte in ihren Händen liegen was mit seinem Leben geschah. Schließlich verantwortete Padrym sich für das Leben des ehemaligen Erastil-Paladins und schwor in ein, sein Leben für das neue Königreich zu geben. Damit stand Akiros als erster Staatsdiener im Dienste des Reiches.

Im Kellergewölbe des Forts fanden die Helden schließlich Bokken welcher an einer Wand angekettet war. Neben ihm hing der ausgezerrte Leichnam eines anderen Mannes. Eindeutig tot. Doch das störte Bokken keineswegs- er beschimpfte ihn weiter und weiter bis er so viel Freundlichkeit besaß und den Helden seinen Gesprächspartner vorstellte. Darf ich ihnen vorstellen: mein Bruder!
Viele Narben und Brandwunden zierten den Leib, ähnlich wie beim Hirschkönig selbst. Dann traf den Gnom die Erkenntnis wie ein Hammerschlag. Das Gesicht. Es war das Gesicht. Vielleicht zwanzig oder dreißig Jahre älter, doch eindeutig. Raklgrash erkannte nicht nur die Ähnlichkeit zwischen Bokken und dessen toten Bruder, sondern auch zwischen diesen beiden Männern und dem Hirschkönig! War dieser ein Bruder? Ein Sohn? Aber von wem? Fragen über Fragen schossen dem Gnom durch den Kopf, doch konnte er mit einer Antwort nicht rechnen, dazu war Bokken viel zu verwirrt und sein Bruder viel zu tot.

Bis zum nächsten Tag wurden alle Besitztümer und Schätze auf einen Wagen gepackt und die Leichen verbrannt.

20. Desnus 4709 , Sonntag, Grüngürtel
An diesem Tag kehrten die Helden beim Handelsposten ein und feierten ihren triumphalen Sieg über den Hirschkönig. Solch einen fröhlichen Tag hatte der Handelsposten am Rande der Wildnis schon lange nicht mehr gesehen. Bereits am nächsten Tag wollte Yolanralin nach Restow reisen um die Kunde über den Tod des Hirschkönigs zu verbreiten.

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Session #10 Der Hirschkönig erhebt sich

anwesende Charaktere:

18. Desnus 4709 , Feuertag, Grüngürtel
Der Morgen graute bereits an diesem Tag, als Fedor Nakovitz seine Runde auf der Palisade fortführte. Gerade richtete er seinen Blick nach Süden, da erblickte er ein Funkeln in der Ferne. Bewegung. Oft schon hatte er sein elfisches Bastardblut verflucht, hatte es ihn gesellschaftlich doch gebrandmarkt. Doch die scharfen Augen retteten, wie so oft, auch heute vielleicht sein Leben.

Von Süden her näherte sich eine größere Gruppe Reiter. Vielleicht ein Dutzend. Doch viel erschreckender war die Kreatur, welche sich hinter den Reitern aus dem Zwielicht schob. Groß und mit schmutzigen braun-grünem Fell, die Arme so lang dass sie schon fast auf dem Boden schleiften. Ein Troll.

Sofort wurde Alarm geschlagen und alle Bewohner des Handelsposten machten sich bereit, sich dem Trupp des Hirschkönigs zu erwehren. Zwei Personen stachen besonders aus den Reitern hervor: beim einen handelte es sich um einen düster blickenden Mann, gekleidet in einem Wolfspelz. Neben seinem Pferd schritt auch ein großer Wolf entlang. Dieser verwandelte sich in einen Wolf als er vom Pferd stieg um gegen den Handelsposten vorzugehen.

Die zweite Person war niemand anders als Variel Düstertänzer, jener Schwertjunker, welcher die Helden in Nivatskasbrück zusammen mit anderen Verschmähten Anwärtern auf die Queste Restows angriff. Hatte nun auch er sich den finsteren Plänen des Hirschkönigs angeschlossen.

(Den Kampf dürfen gerne die Helden aus ihrer Sicht in den Kommantaren schildern)

Letzten Endes flohen einige Banditen nach Süden. Der Troll lag mitsamt seinem monströsen Hund zu Füssen der Helden. Variel verlor sein Leben als er fliehen wollte und der Lykantroph hauchte mit seinem Wolfsbegleiter das Leben im Kampf aus. Seltsam war nur, dass aus seinen Wunden kein rotes, sondern silberfarbenes Blut quoll.

Das Feuer durch die Banditen konnte gelöscht werden, die Handlager des mysteriösen Hirschkönigs besiegt. Diese Schlacht war geschlagen, doch sollte allen klar sein:

Der Hirschkönig hatte sich erhoben!

Erbeutete Schätze
mundane Gegenstände
Gegengift
Heilertasche (mit 9 Anwendungen)
Giftring (leer)
Rauchglasbrille
2x Alchimistische Schmiere
Blutungsstiller
Rapier (Meisterarbeit)
Lamellar-Schwarzblattrüstung

magische Gegenstände
Trockenpulver
Resistenzumhang +1
Feder (Fächer)
Praktischer Rucksack

Münzen und Edelsteine
im Wert von 2.835 Goldmünzen
plus insgesamt 7.500 Goldmünzen für das Überleben aller NSC

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Session #9 Der Tod des Schönlings...
...und der zaudernde Zwerg

anwesende Charaktere:

17. Desnus 4709 , Schwurtag, Grüngürtel
Dies sollte ein wahrlich schwarzer Tag im Leben der Helden sein. Doch alles zu seiner Zeit.
Es war früher Morgen als die Truppe sich von Djod aufmachte um die Gegend süd-westlich vom Tempel zu erkunden. Heute wollte man direkt nach Westen reiten um dort die heißen Quellen ausfindig zu machen, welche von Tyg-Titter-Tat beschrieben worden sind. Es war kaum hell, da flog Phlexia bereits in diese Richtung und wurde nach wenigen Stunden bereits fündig: ein großer Teil, der Gestank nach Schwefel, das Blubbern des heißen Wassers…..und inmitten auf den Steinen saßen zwei wirklich große fette Frösche. Da Phlexia nicht als Frühstück enden wollte, blieb sie auf Entfernung und flog zurück.

Sie berichtete von ihrer Entdeckung die Gefährten zogen in diese Richtung. Im Laufe des Mittags fanden Phlexia und Nikanor etwas gar merkwürdiges auf dem Waldboden. Es schien sich um ein verkohltes Stück Holz zu handeln. Es schimmerte leicht in allen Farben, wie eine Ölschicht auf Wasser. Auch schien das Stück Holz nicht geschlagen worden zu sein, sondern als wäre es in dieser Form gewachsen. Phlexia begutachtete das Stück und konnte es schließlich identifizieren. Es handelte sich um die Überreste einer Die Bachquellenfeen, welche an dieser Stelle den Tod fand. Man untersuchte noch die nähere Umgebung, konnte aber nichts finden.

Und ritt so weiter in sein Verderben.

Wie aus dem nichts hörten sie schließlich eine Melodie im Wald erklingen. Die Melodie einer Panflöte. Zuerst vermutete man Feenwesen wie Perliwasch und Tyg-Titter-Tat, diese musizierten auch sehr gerne. Phlexia flog in die grobe Richtung um die Quelle der Musik ausfindig zu machen, doch waren es die scharfen Augen von Nikanor welche die Gefahr ausmachten!
Aus dem Dickicht bewegten sich zwei Rattenschwärme auf sie zu, völlig untypisch in ihrem Verhalten. Und eben jene Kreaturen stürzten sich völlig von Sinnen auf die Helden während Phlexia dem Ursprung des Flötenspiels bis zu einem Baum zurückverfolgte.

Während sich die übrigen Pioniere mit den Ratten herumschlugen, musste die Fee ein ganz eigenes Duell ausfechten! Denn als plötzlich die Melodie erstarb, erschien wie aus dem Nichts ein ganz und gar bösartiges Wesen, wie es Phlexia bereits aus der Ersten Welt kannte- ein Flitzling. Diese Feenwesen machen es sich zum Spaß andere Wesen zu Quälen. Auch sind sie für ihre Schnelligkeit und die Fähigkeit zur Unsichtbarkeit bekannt. Und genau dies wurde ihnen in diesem Kampf völlig offenbart.

Die Ratten konnten besiegt werden, doch stand es für die Helden aus Restow nicht gut. Raklgrash wurde kurz nach einem Schwertstreich des Flitzlings bewusstlos. Nikanor lag blutend am Boden und war infolgedessen auch kampfunfähig. Einzig Phlexia und Farli waren noch zum Kämpfen imstande, konnten gegen die böse Kreatur jedoch nur langsam etwas ausrichten.

Als der Flitzling dann sein Schwert an die Kehle von Nikanor setzte, wussten die letzten beiden Kampfgefährten nicht weiter. Mit Bogen und Armbrust versuchten sie die Kreatur auszuschalten, trauten sie sich doch nicht näher ran, da sie einen Todesstoß fürchteten.
Viele Atemzüge vergingen und Farli zögerte immer noch in den Kampf zu stürmen. Selbst als das Feenwesen mit diabolischer Freude damit begann, Nikanor das Gesicht einzutreten., blieb er auf Entfernung.

Dann erfüllte sich die Prophezeiung der Kreatur, denn noch Minuten vorher hatte sie Nikanor ins Gesicht geschleudert, dass sie ihn opfern und sein Blut von der Klinge lecken würde. Natürlich hatte er kein Wort verstanden, doch in jenem letzten Augenblick vor der niederträchtigen Tat, verstand Phlexia plötzlich. Aber die Fee konnte nichts mehr ausrichten.

Mit einem fast schon zärtlichen Stoß durchdrang die Spitze der Klinge die Halsschlagader des Schurken und das Leben floß aus dessen Körper heraus. Mit einem letzten Pfeil schoß Phlexia und traf ihr Ziel. Neben dem toten Nikanor ging auch die Kreatur aus der Ersten Welt zu Boden.

Stunden später. Die Gefährten hatten sich von diesem knappen Sieg erholt und waren auf dem Rückweg zu Djod. Die Gefühlswelt der Helden brannte in ihnen wie ein Feuer. Sie hätten Nikanor retten können! Sie waren sich ganz sicher, dass sein Tod ein sinnloser war.
Bei Djod beerdigten sie den Schönling und gaben seinen Körper der Erde zurück.

18. Desnus 4709 , Feuertag, Grüngürtel
Geschwächt machte man sich zurück auf den Weg zum Handelsposten. Man musste Padrym von diesem Verlust berichten.

Am Nachmittag erreichte man den Waldrand und blickte auf die weite Ebene der Kamelande. Der Himmel war klar, keine Wolke war zu sehen. Und dennoch stockte allen der Atem als sie weit im Osten etwas erblickten. Ein kurzer Flug von Phlexia in die Höhe bestätigte ihre Vermutung.

Der Handelsposten stand in Flammen.

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Session #8 Die Erste Welt
Ein neuer Verbündeter aus einer anderen Welt

anwesende Charaktere:

13. Desnus 4709 , Schwurtag, Grüngürtel
Nikanor unterhielt sich mit Djod und berichtete ihm von der gefundenen Karte des Grüngürtels. Auf ihr ist inmitten der Narlmark eine Ruine verzeichnet und genau dort vermuten Nikanor und seine Kameraden den verlorenen Tempel des Erastil. Djod ist sofort Feuer und Flamme, ist dies doch das Ziel aus seinen Träumen. Man beschloss den Priester so früh wie möglich zu dieser Stelle zu eskortieren, doch zuvor wollte man sich für diese Reise vorbereiten.
Noch am selben Tag ritt man zu Bokken um bei diesem erneut magische Tränke zu bestellen und die vorbereiteten mitzunehmen. Es war zwar schon längst dunkel geworden, doch ritt man zurück zum Handelsposten. Niemand wollte erneut eine Nacht bei dem verrückten Eremiten verbringen.

14. Desnus 4709 , Mondtag, Grüngürtel
Nachdem man sich ausgeruht hatte, wollte man noch an diesem Tag erneut ausreiten um tiefer in die Narlmark zu dringen. Zuvor gab es noch eine aufgeregte Diskussion innerhalb der Truppe. Fokus dieser hitzigen Debatte war das Zauberbuch des elfischen Magiers Amarandlon. Dieses flüsterte dem Gnom immer wieder ein, die Gruppe muss nach Osten, in die Niemannhöhen, reiten. Raklgrash Bottichstampfer widerstand diesem Verlangen, bat die Gruppe jedoch um Hilfe. Niemand weiß genau, wie lange man dem Verstand des bösen Magiers im Buch noch widerstehen konnte.

Letzten Endes einigte man sich darauf, sich vom Buch zu trennen und verschiedene Möglichkeiten wurden erörtert. Eine davon beinhaltete sogar die Zurückgabe an den rechtmäßigen Besitzer, den Schwertjunker Pekkarim Garth aus Restow. Doch entschied man sich für das Begraben des Buches irgendwo in der Narlmark. Soll Amarandlon doch sehen, wie er Eichhörnchen und Waschbären beeinflussen konnte.

War dies womöglich ein Spiel mit dem Feuer? Ein Tanz auf dem Vulkan? Gut verpackt befand sich der Foliant im Gepäck des Gnomes.

Man packte Proviant auf die Pferde, verabschiedete sich von den Bewohnern des Handelsposten und ging zusammen mit Djod Kavken Richtung Westen. Man wollte die westlichen Ebenen erkunden und dann nach Süden schwenken.

Am Nachmittag passierten sie den Waldsaum und drangen in den Wald ein. Schon wenige Stunden später geschah das Unglück. Nikanors Pferd trat in eine gut versteckte Bärenfalle und erlag dieser fürchterlichen Falle. So ging er zu Fuß voran, immerhin war man ob der Fallen hier gewarnt worden. Doch bevor man sicher aus diesem Bereich reiste, erwischte es noch das Pony des Gnomes, doch konnte dieses gerettet werden.

15. Desnus 4709 , Mühtag, Grüngürtel
An diesem verregnetem Tag stießen die Helden auf die Quelle des Dorn. Aus einem Felsgrat sprudelte das Wasser hervor welches diesen Fluss speist.

16. Desnus 4709 , Wohltag, Grüngürtel
An diesem Tag war es dann endlich soweit. Zusammen mit der gefundenen Karte und den Beschreibungen von Tyg-Titter-Tat erreichten sie nun endlich den gesuchten Tempel des Erastil.

Des verlassenen Tempels des Erastil.

Eine hohe Felsklippe offenbarte sich den Helden als sie auf die Lichtung traten. Zwar war das Gestein verwittert, doch konnte man den knapp 15 Meter großen Elchkopf erkennen, welcher über einen Höhleneingang gemeiselt war.Djod Kavken fiel auf die Knie und stieß ein Gebet an den Elchgott aus, stand dann auf und wollte das Innere des Tempels erkunden. Die restliche Reisegesellschaft war sich noch nicht sicher ob dieser Ort nicht vielleicht doch noch gefährlich sein konnte, als ein fürchterliches Gebrüll aus dem Innern der Höhle erschallte und nur wenige Momente später ein großer schwarzer Bär heraustrat. Die ganz und gar fürchterliche Bestie war schier rasend vor Wut als es die Gruppe attackierte.

Dies sollte ihre letzte Dummheit sein.

Im Augenblick des Todes erzitterte die Gestalt des Tieres……sie schien sich zu verwandenl…..und da wo noch ein paar Herzschläge vorher die erschlagene Bestie auf dem zerbrochenen Pflaster lag, ruhte nun der Leichnam eines alten Mannes welcher vom Zahn der Zeit in nur drei Herzschlägen vollends dahingerafft wurde. Nur noch Staub erinnerte an ihn. Wer mag er nur gewesen sein? Welches Schicksal hatte ihn ereilt? So schrecklich, dass er im Augenblick des Todes seinen letzten Atemzug fast schon…..glücklich….ausstieß.

Dies war der Moment in welchem sich einiges ändern sollte. Der Beutel welcher Raklgrash sich umgehängt hatte, begann sich plötzlich zu bewegen. Etwas war…..darin, wollte hinaus. Sofort schmiss der Gnom den Beutel von sich und die gesamte Truppe machte sich darauf gefasst sich zu verteidigen. Dann flog etwas heraus, ein Schatten, flatterte über den Köpfen der Diener Restows.

Phlexia

Es sollte sich herausstellen, dass es sich bei dieser Begegnung nur um Schicksal handeln konnte. Ob Aroden oder Sarenrae selbst ihre Finger im Spiel hatten oder gar eine bösartige Gotthei wie Zon-Kuthon vermag niemand zu sagen. Doch stellte sich die kleine Fee als eine Bewohnerin der Die Erste Welt heraus, welche bei einem Angriff eines mysteriösen Magiers auf die Materielle Ebene verbannt wurde. Sie kann sich nicht erinnern warum und wie dieser Zauberkundige das bewerkstelligt hatte. Fakt war: der Mann in der rot-schwarzen Robe hatte ihren Hain angegriffen und ihre Freunde getötet.
Dies war der Augenblick, da dem Gnom fast die Augen aus ihren Höhlen heraussprangen. Denn eben dieser Magier (die Beschreibung war zu exakt um sich zu irren) hatte seinen Zirkus zerstört. Doch, sollte die Fee Recht haben, so wäre dieser Magier mehrere Jahrhunderte alt.

Im alten Tempel des Erastil besprach man sich und auch Djod unterstütze seine Freunde mit Rat und Tat. Konnte man diesem Wesen vertrauen? Immerhin versteht nur der Gnom ihre Sprache und Raklgrash war schon seit jeher viel zu vertrauensselig.
Die Worte wogten hin und her doch letztendlich konnte der Gnom sich durchsetzen. Die Fee würde mitkommen. Abgeschnitten von ihrer Heimat wäre sie auf dieser Ebene alleine…….und Raklgrash kannte die Angst davor, alleine zu sein nur zu gut……..

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Session #7 Gold und Silber
Der Griff nach Reichtum

anwesende Charaktere:

10. Desnus 4709 , Schwurtag, Grüngürtel
Tiefer und tiefer drangen die Helden ein in das Höhlensystem der Winzlinge. Doch schien dieser übereilt verlassen worden zu sein. Keine Winzlingseele kam ihnen in die Quere. Doch trafen sie schließlich auf das grausige Erbe dieser bösen Kreaturen als sie die hauseigene Folterkammer der kleinen blauen Wichte betraten.
Für die Opfer kam jedoch alle Hilfe zu spät. Aufgereiht an den Wänden hingen die leblosen und maltretierten Leiber mehrerer Kobolde und die zerschundene Leiche eines Zwerges. Der Schock saß tief in Farli und Padyrim. Einen toten Zwerg hatte man hier unten nicht vermutet. Doch dann röchelte einer der totgeglaubten Kobolde- es steckte noch Leben in ihm.

Schnell wurde sich um ihn gekümmert und man hörte sich seine Geschichte an. Die Kobolde des Rußschuppen-Stammes waren mit den Winzlingen im Krieg. Mikmek, so hieß der Kobold, wurde bei einem Überfall der Winzlinge hierher verschleppt und zusammen mit seinen Stammesbrüdern gefoltert. Auch hätten die Winzlingen “Alter Scharfzahn” gestohlen- eine Art Götzenfigur ihres Schamanen Tartuk.
Daraufhin holte Padrym die gefundene Elfenbeinstatue heraus und die Augen des Koboldes leuchteten ehrfürchtig auf als er auf die Knie ging und “mächtiger Alter Scharfzahn” hauchte. Schnell klärte er die Helden über den “Fluch” auf: sollte der Alte Scharfzahn nicht wieder zurück zum Stamm gebracht werden, wären alle Kobolde verloren und würden auf grausige Art und Weise sterben.

Man entschloss sich den Kobolden die Götzenfigur zu bringen, vielleicht konnte man auf diese Art mehr über die Bewohner dieses Landstriches herausfinden. Vielleicht sogar ein Bündnis schließen- oder alle der Gerichtsbarkeit ausliefern.

Draußen beerdigten sie schließlich noch die sterblichen Überreste des Zwerges. Anhand eines Reisejournals konnten sie immerhin herausfinden wer er war und warum er in diesem Landstrich umher zog. Sein Name war Parweld Goldbart vom Klan der Goldbärte aus dem Fünfkönigsgebirge. Mithilfe eines Reiseberichtes eines Kundschafters der letzten Taldor-Expansion wollte der Zwerg eine Goldader ausfindig machen. In den letzten Wochen seines Lebens war er auch fündig geworden und fand diese Ader inmitten des Grüngürtels. Sobald schickte er Nachricht zu seinem Klan, damit diese sich auf den Abbau des wertvollen Erzes vorbereiten konnten.

Den Helden war schnell klar, dass es sich bei dieser Mine um “ihre” Spalte handeln musste. Es versprachen noch interessante Zeiten zu werden.

Derweil führte sie Mikmek weit nach Süden, tiefer in die hügelige Kamelande hinein, bis sie schließlich inmitten felsiger Hügelkämme den Eingang einer Höhle ausfindig machen konnten. Das Herz der Zwerge sprang hoch, als sie auf einem uralten verwitterten Holzschild “Eichenwipfel-Silbermine” lesen konnten..

Der Bau des Rußschuppen-Stammes war eine ehemalige Silbermine! Vielleicht war noch etwas abzubauen! Und wieder glühten die Augen der beiden Zwerge ob des vermeintlichen Reichtums der vor ihnen lag. Natürlich alles zu Ehren Torags.

In der ehemaligen Höhle wurde man zum Oberhaupt des Stammes gebracht: Häuptling Rußschuppe. Beim Anblick des Alten Scharfzahns schrien und zischten die Kobolde, manche aus Freude, andere aus Angst. Häuptling Rußschuppe versprach den Helden Schätze wenn sie ihm die Statue geben würden. Als der Kobold diese schließlich in seinen Klauen hielt, hob er sie über den Kopf und zerschmetterte die Statue auf dem Boden. Auf die verwirrten Blicke der Helden schrie er nur “Nieder mit Alter Scharfzahn, nieder mit Tartuk!”
Der Häuptling erklärte den Helden von dem Schamanen der Kobolde und wie er sie mit Hilfe des “Fluchs vom Scharfzahn” im eisigen Griff der Angst hält. Die Helden verhandelten hart mit dem Kobold und einigten sich schließlich. Man würde sich um den hinterhältigen Tartuk “kümmern” und würde im Gegenzug “Schätze” erhalten.

Gesagt, getan. Tartuk wurde besiegt und der bewusstlose Körper zum Häuptling gebracht. Dieser hob das größte Fragment der zerbrochenen Statue auf und zertrümmerte damit den Schädel des Schamanen. Als dann Kobolde begannen, Trommeln zu schlagen und sie sich über die Überreste des Toten hermachten, wurde es Zeit zu gehen. Mit dieser Gesellschaft wollte man nicht zusammen feiern.
Dies führte zum schnellen Aufbruch der Helden. Vorher jedoch kam man noch ins Geschäft. Immerhin handelte es sich bei dieser Höhle um eine alte Silbermine. Die Kobolde sollten Gold, Waffen und Rüstungen erhalten, wenn die kommende Nation der Helden die Schürfrechte für diese Mine kriegen würde. Nach einigen Hin und Her wurde man sich einig und man verließ die Mine.

11. Desnus 4709 , Feuertag, Grüngürtel
Man erkundete an diesem Tag die Umgebung der Silbermine und traf am Ufer des Würger auf den Bau zweier Tatzelwürmer. Zumindest wurde man der kleinen Lindwürmer gewahr, als man ihren Bau testweise anzündete um die Bewohner herauszulocken. Der Kampf wurde bestritten und am Ende lagen zwei erschlagene Tatzelwürmer zu ihren Füssen.
Wollte Oleg so einen Kopf nicht für seinen Schankraum?
Doch nicht nur einen wundervoll erhaltenen Tatzelwurmkopf konnte man bergen, sondern im Bau selbst noch den ein oder anderen Schatz und sogar eine gut erhaltene Karte des Grüngürtels.

12. Desnus 4709 , Sterntag, Grüngürtel
Die Gruppe wollte den Tatzelwurmkopf zu Oleg bringen, erkundete jedoch vorher noch das umliegende Land rund um die Alte Platane. Man wollte sichergehen, dass die Winzlinge nie wieder zu einer Bedrohung für die Kamelande wurden.

13. Desnus 4709 , Sonntag, Grüngürtel
Zurück bei Oleg. Endlich wieder ein “Bett” und Gesellschaft. Oleg freute sich riesig über den gut erhaltenen Schädel und befestigte ihn sogleich mit Hilfe von Arndt. Die Trophäe macht einiges her!

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Session #6 Bis die Seele gefriert!

anwesende Charaktere:

06. Desnus 4709 , Sonntag, Grüngürtel
Weiter führte der Gang in die Eingeweide der Erde, tiefer in die Abgründe. Manch Gefahr musste gemeistert werden. So stellte sich der Anführer des Winzling-Clans mitsamt seines “Haustieres” (einer Riesenzecke) zum Kampf. Letzten Endes konnte die böse Kreatur besiegt werden. Angeschlagen zogen sich die Helden zurück zur Oberfläche, wollten die Geheimnisse dieses Baus bei einem erneuten Ansturm erkunden. Als Beute trugen die Helden eine blutverschmierte Elfenbeinstatue mit sich, welche einen reptilienhaften Götzen darstellt….

Das Schicksal hatte es an diesem Tag auf die Pioniere aus Restow abgesehen. Gemeinsam ritten sie zurück zur Felsspalte (welche in naher Zukunft zu einer Goldmine heranreifen sollte) um sich dort auszuruhen. Am Rande des Zusammenbruchs schliefen schließlich bald fast sämtliche Mitglieder der Gruppe in einen traumlosen Schlaf.
Diese Gelegenheit nutzte Nikanor um an das wertvolle Buch des Magiers Malekith zu gelangen. Zu lange hatte der Elf es schon unter Verschluss, hatte sogar eine Abmachung mit seinem Kumpel Raklgrash direkt missachtet. Nun wollte man einen Blick auf dieses Kleinod werfen. Doch es sollte anders kommen…..

Nikanor hatte gerade seine Finger um den Folianten gelegt, da brach eine eisige Explosion aus dem Buch hervor und tauchte die nächste Umgebung in eisigen Tod und Raureif.
Der Schurke schrie vor Schmerzen auf als seine Arme vom Frostbrand befallen wurden. Vom Elfen derweil war nichts zu hören.

Seine Gestalt war gänzlich vom Eis überzogen. Nein, sein Körper war zu Eis geworden. Der Winterelf war tot, war zu dem geworden was er so verehrte.

Was folgte, kann sich jeder vorstellen.

Letzten Endes war niemand vom Tod des Magiers begeistert, doch handelte es sich hier um einen schicksalhaften Schlag. Niemand konnte auch nur ahnen welche Kräfte das Buch besaß. Hätte der Elf doch nur davon berichtet, wäre er heute noch am Leben.

So schlossen sich die Finger des Gnoms um das Zauberbuch des Amarandlon….

07. Desnus 4709 , Mondtag, Grüngürtel
Am Morgen ritt man zurück zu Olegs Handelsposten um sich neuzuformieren. Dort angekommen wurde man auf einen neuen Gast Olegs aufmerksam: ein unscheinbar wirkender Mann namens Djod Kavken, einem Erastil-Geweihten aus Galt.
Die Tragödie um den Tod Malekiths nahm den gebeutelten Nikanor sichtlich mit und so war er sehr empfänglich für Djods Ausführungen zu den Parabeln des Erastil. Sie unterhielten sich bis weit in die Nacht hinein über den Glauben an den Jäger.

08. Desnus 4709 , Mühtag, Grüngürtel
Eigentlich wollte man an diesem Tag wieder in die Wildnis ziehen, doch war dies den beiden Zwergen nicht möglich. Ihre Wunden hatten sich entzündet und ein Fieber brannte in ihren Körpern. Es war wohl Schicksal das Djod zur Stelle war und sich um die beiden Kranken kümmerte.
Um nicht wie gefangene Tiere im Käfig auszuharren, unternahmen die anderen beiden einen Ritt zu Bokken um dessen Trankangebot in Anspruch zu nehmen. Noch am gleichen Abend kehrten sie zum Handelsposten zurück.

09. Desnus 4709 , Wohltag, Grüngürtel
Man ritt an diesem Tag zurück zur Goldmine um die sterblichen Überreste des Elfen zu begraben.

10. Desnus 4709 , Schwurtag, Grüngürtel
Man erreichte die künftige Mine und Nikanor konnte einen Teil der Überreste bergen, bevor die lebendige Pflanze sich auf ihn stürzen konnte. Draußen begrub man den Elfen. Jeder versuchte seinem Glauben entsprechend ein würdiges Begräbnis zu gestalten. Nun ruhte der Elf in der kalten Erde. Schließlich ritt man weiter zur alten Platane und drang in sie ein…

Beim Überqueren einer Erdspalte wurden sie von einem wahrhaft gigantischen Wesen angegriffen: einem Monstrum an Tausendfüssler welcher fast die gesamte Spalte auszufüllen schien hatte es auf das süße Fleisch der Eindringlinge abgesehen.

Die Helden schlugen tiefe Wunden in den Panzer der Kreatur, doch schien diese zu mächtig zu sein. Mit der Verzweiflung eines Verlorenen ging Raklgrash in sich und suchte verzweifelt nach einer Lösung mit der er seine Kameraden retten konnte.

Und wieder einmal griff der Geist des toten Magiers Amarandlon in das Geschehen ein…..

Letzten Endes konnte das Ungetüm mit der Macht des Frostes besiegt werden. Stille senkte sich über die Tunnel und Höhlen als die Helden erschöpft zu Boden sanken….

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Session #5 Das Dornenfurtlager
"Im Namen der Schwertjunker zu Restow...."

anwesende Charaktere:

28. Gozran 4709 , Sterntag, Grüngürtel
Die Gefährten vernahmen die letzten beiden Überlebenden, Arndt Origen und Bodo. Schnell stellte sich heraus, dass der ältere Bandit im Gegensatz zum jungen Arndt nicht kooperieren würde. Nachdem man sich die Geschichte des jungen Mannes angehört hatte, entschloss der Großteil der Gruppe, Arndt am Leben zu lassen, damit er seine Schuld begleichen konnte. Man wollte den jungen Banditen unter die Fittiche von Oleg stellen. War dies keine sehr attraktive Option, so änderte sich dies spätestens dann als Bodo von Padrym im Namen der Schwertjunker zu Restow hingerichtet wurde.

Arndt verriet den Männern, dass er zu einem Trupp von Banditen gehörte, welcher unter dem Befehl einer Frau namens Kresten in einem Lager an der Dornenfurt campierte. Diese Anführerin wurde selbst von den hartgesotteten Banditen gefürchtet, war sie in ihrer Rage doch ohnegleichen.

Man beschloss noch heute die Pferde zu packen und diesem Lager den Garaus zu machen.

29. Gozran 4709 , Sonntag, Grüngürtel
Die Dunkelheit war schon über das Land gekommen und hatte seinen schwarzen Mantel übergeworfen, als die Gefährten schließlich an ihren Bestimmungsort ankamen. Malekith konnte mit seinem scharfen Blick einen kleinen Lichtschimmer ausmachen und Nikanor machte sich auf in die Nacht um das vor ihnen liegende Areal auszukundschaften.

Nach einer Stunde kehrte er zur Gruppe zurück und zusammen konnte man einen Schlachtplan austüfteln, hatte man doch die Überraschung auf seiner Seite.

Es sollte ein harter Kampf ums Überleben werden.

Letzten Endes lagen die meisten Banditen tot in ihrem eigenen Blut. Auf beiden Seiten wurde fürchterlich gewütet. Nikanor wäre beinahe seinen Wunden erlegen, wurde jedoch im sprichwörtlichen allerletzten Augenblick von Padrym gerettet. Man hatte jedoch eine wertvolle Gefangene gemacht: Kresten.

Man unterbreitete ihr einen schnellen und sauberen Tod sollte sie den Helden Informationen liefern. Ehe sie jedoch die Fragen beantworten sollte, hatte ihr der Elf bereits ins Gesicht geschlagen, während sie sich gefesselt nicht wehren konnte. Sollte diese Behandlung diese Frau gefügiger machen? Die Antwort bestand in der Forderung von Kresten:

Bindet mich los und lasst mich sehen, ob dieses Langohr immer noch so mutig ist. Ein Duell. Ohne Waffen. Nur er und ich. Dann werde ich all eure Fragen beantworten und dem Tod entgegentreten.

Man merkte dem Elfen an, dass diese Forderung ihm nicht schmeckte, doch willigte er nach dem Spott seiner Kameraden ein. Bereits nach dem ersten Schlagabtausch lag Malekith bewusstlos am Boden.

Und Kresten stand zu ihrem Wort. Sie erzählte den Helden vom Fort des Hirschkönigs.
Folgt dem Dorn nach Süden. Dort mündet er in den Hauerwasser. Am nördlichen Ufer des Hauerwassers, dort findet ihr das Fort des Hirschkönigs!

Schließlich wurde auch die Anführerin des Dornenfurtlager dem Tod übergeben.

30. Gozran 4709 , Mondtag, Grüngürtel
An diesen Tag erkundete man die nähere Umgebung des Lagers genau um es zu kartographieren.

01. Desnus 4709 , Mühtag, Grüngürtel
Dieser Tag sollte zu den … seltsamsten Ereignissen der Gruppe führen. Man wollte das Land nördlich des Lagers erkunden, als es am Nachmittag passierte. Die Männer ritten durch den Wald als plötzlich ein Krachen und Bersten ihre Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Etwas RIESIGES bewegte sich durch das Dickicht auf sie zu! Und mit einem Male stand ein ausgewachsener Blauer Drache vor ihnen und brüllte seine Herausforderung:

ICH BIN DER MÄCHTIGE PERLIWASCH UND IHR MÜSST MIR TRIBUT ZOLLEN SONST SEIT IHR DES TODES!"

Während der Großteil der Gruppe noch überlegte wie sie solch einem mächtigen Feind gegenübertreten sollten, kugelte sich Farli vor Lachen fast auf dem Boden. Seinen arg überraschten Kameraden öffnete er die Augen.

Den bei diesem Drachen handelte es sich um nichts anderes als um eine Illusion. Dahinter konnte er einen kleinen Feendrache erkennen, welcher sich wohl Perliwasch nannte. Seiner Blutrünstigkeit beraubt, gab der kleine Feendrache seine Illusion auf und stellte sich als auch seine Freundin Tyg-Titter-Tat vor. Diese beiden Feenwesen lebten in diesem Teil der Narlmark und treibten gerne ihren Schabernack mit den Großen. Nachdem den Feen jeweils ein Geschenk gemacht wurde, freundeten sich diese mit der Gruppe.

02. Desnus 4709 , Wohltag, Grüngürtel
An diesem Tag ritt man die Strecke zum Handelsposten zurück.

03. Desnus 4709 , Schwurtag, Grüngürtel
Man erreichte in den Stunden nach Morgengrauen den Handelsposten. Die Tore waren verriegelt, man rief nach Oleg auf dass er die Tore öffnen würde. Doch statt dessen zeigte sich ein Fremder auf der Palisade. Man vermutete bereits Verrat und Schlimmeres, als er nach Oleg rief und das Tor sich öffnete. Auf dem Platz stand Oleg zusammen mit einem weiteren Fremden. Einem gerüsteten Fremden. Fast wollte man blank ziehen.

Doch Oleg glättete die Wogen und stellte die Neuankömmlinge vor: es waren die Söldner aus Restow um die er gebeten hatte. Endlich war die Verstärkung gekommen um den Handelsposten zu beschützen. Der Anführer der Söldner, ein markiger Mann namens Kesten Garess machte schnell klar, dass er nun das Kommando über die Sicherheit des Handelsposten übernehmen würde. Seine drei Männer Jakov Mantur Dolgonosov, Arathis Selvenor und Fedor Nakovitz würden ihn dabei unterstützen.

Den restlichen Tag feierte man den Sieg über die Banditen des Dornenfurtlagers. Selbst Arndt wurde ein Becher mit Met ausgeschenkt (sobald Oleg nicht hinsah).

04. Desnus 4709 , Feuertag, Grüngürtel
Wieder einmal Ritt man aus. Es sollte nach Süden gehen, immerhin lauert dort der Hirschkönig.

05. Desnus 4709 , Sterntag, Grüngürtel
Man erreichte das Gebiet östlich des Dornenfurtlagers und durchritt die Hügel der Kamelande. Dies sollte ein großer Tag für die beiden Zwerge werden, stieß man heute doch tatsächlich auf eine Goldader mitten in einer Felsspalte! Wie groß war die Freude von Padrym und Farli. Gold! War das zu fassen? Sie konnten hier ihre eigenen Mine bauen. Wie toll verhielten sie sich- an ein Weiterreiten war nicht zu denken! Die nächsten Stunden verbrachten die beiden Zwerge damit, Gesteinsproben zu nehmen und sich tiefer in die Spalte zu zwängen. Derweil stritten sich der Gnom und der Elf wieder einmal um des Zauberers Buch. Malekith wollte es dem Hexenmeister nicht überlassen! Würde dies irgendwann zu einer handfesten Eskalation führen?
Den restlichen Tag, man konnte die Zwerge zum Erkunden überreden, ritt man in alle vier Himmelsrichtungen um die Umgebung auszukundschaften.

06. Desnus 4709 , Sonntag, Grüngürtel
Süd-Osten. Diese Richtung schlug man heute ein. Zwischen den Hügeln konnte man bereits aus guter Entfernung einen wahrlich riesigen Baum ausmachen: eine monströse und Alte Platane. Diese wollte man als Orientierungspunkt wählen. Würde Nikanor auf diese klettern, könnte er das Umland in einigen Meilen Umkreis ausspähen.

Einige Meilen später wandelte man auf einem kleinen Schlachtfeld. Die erschlagenen Leiber von Kobolden und Winzlingen lagen hier verteilt auf der kalten Erde. Der Kampf musste sehr erbittert geführt worden sein. Keine Überlebenden. Und selbst die Toten wurden bereits gefleddert.

Den Baum erreichte man wenige Stunden später. Seine mächtigen Wurzeln schlägelten sich tief ins Erdreich. Padrym stolperte sogar in eines dieser Erdlöcher und siehe da: die Wurzel führte in einen kleinen Tunnel! Schnell war klar: man wollte diesem Tunnel folgen! Unter der Erde würden sich die beiden Zwerge schließlich wohler fühlen.
Nikanor und Raklgrash würden draußen die Pferde bewachen während die restliche Gemeinschaft das Erdreich erkunden sollte.

Es dauerte nicht lange, da trafen die Gefährten auf die Bewohner dieser Tunnel. Bösartige Winzlinge hausten hier unten. In der Hoffnung neue Gefangene für ihre bösen Quälereien zu fangen, war an eine gütliche Einigung mit den Winzlingen nicht zu denken. Die kleinen bösartigen Feenwesen griffen sofort an.

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Session #4 Die Handlanger des Hirschkönigs...
...und andere seltsame Gestalten

anwesende Charaktere:

20. Gozran 4709 , Feuertag, Grüngürtel
Am Morgen packten die Helden ihre Pferde und machten sich für ihre ersten Erkundungen im Grüngürtel bereit. Zuerst wollten sie das Gelände rund um den Handelsposten erkunden.
Doch außer ruhige Grasflächen fanden sie nichts vor (Erkundung F2)

21. Gozran 4709 , Sterntag, Grüngürtel
Das Wetter verschlechterte sich zunehmends. Und als es schon langsam dunkel wurde, war Farli sich sicher: spätestens heute Nacht oder morgen würde sich ein heftiges Unwetter zusammenbrauen. Man beschloss zurück zum Handelsposten zu reiten um nicht in den Sturm zu geraten, da entdeckten sie einen Lichtschimmer in der Dunkelheit.
In einer felsigen Senke öffnete sich ein Höhleneingang, doch war dieser mit einem Fell verhangen, worunter der Lichtschein eines Feuers durchschien.
Nikanor pirschte sich an und spähte den Höhleneingang aus. Im Innern der kleinen Höhle war es unglaublich warm, denn nicht nur ein großes Feuer brannte, sondern in einer der Ecken stand eine steinerne Werkbank mit lauter alchimistischen Gerätschaften, welche vor sich in blubberten. Und inmitten der vollgestellten und chaotisch eingerichteten Höhle stand die Gestalt eines alten Mannes.

Dieser stellte sich als Bokken heraus, dem exzentrischen und nicht ganz klaren Einsiedler der Kamelande.

Er hieß sie mit seiner einzigartigen Gastfreundschaft willkommen und sie verbrachten den Abend und den nächsten Tag bei Bokken in der Höhle während draußen ein wahrer Sturm wütete. So verbrachten die Helden die Stunden mit dem Selbststudium, während unser gnomischer Gefährte von dem Einsiedler in die gefährliche Kunst der Alchimie unterwiesen wurde.
Letztendlich waren aber (fast) alle froh wieder nach draußen zu dürfen. Bokken war doch ein recht anstrengender Gefährte.

23. Gozran 4709 , Mondtag, Grüngürtel
Noch in den frühen Morgenstunden hellte sich das Wetter wieder auf, der Sturm war vorbei. Man wollte die Gegend nach Süd-Westen weiter erkunden und gelangte so am Nachmittag in die Hügel der Kamelande. Diese waren in dieser Gegend von dornigen Dickicht überwuchert, was die Reise hindurch erschwerte. Als dann eine Riesenspinne aus dem Dickicht heraus angriff um das Pferd von Malekith zu fressen, waren doch (fast) alle überrascht. Der Elf schoss einen Kegel sich beißender Farben auf das Ungetüm und tötete die bewusstlose Kreatur mit einem raschen Hieb seines Dolches.
Viel interessanter war der Schacht aus dem die Kreatur herauskroch. Farli ließ es sich nicht nehmen hinab zu steigen- immerhin sei er ein Zwerg! Im Bau der Spinne fand er schließlich das letzte bedauernswerte Opfer der Spinne. Der Zwerg untersuchte den halbverweste Leichnam des Mannes, vielleicht konnte man so in Erfahrung bringen, wer er gewesen war. Das der Besitz des Leichnams in den des Schmiedes überging, war nur ein netter Nebeneffekt. Gewundert hatten sie sich nur über das silberne Amulett, welches einen stilisierten Hirschkopf zeigte und eine zerfledderte Notiz, auf der ein Hügel samt “krallenförmiger” Baum mitsamt eines Kreuzes skizziert war. Eine Schatzkarte?
Man erkundete die Gegend noch weiter und zog dann nach Norden um außerhalb der Hügel zu nächtigen. Am Abend gesellte sich noch ein weiterer Reisender zu ihnen. Anhand von Olegs und Bokkens Erzählungen konnten sie schon ahnen, dass es sich bei diesem hochgewachsenen stämmigen Elfen nur um Yolanralin handeln konnte. Und mit diesem Namen stellte er sich auch vor, brach das Brot mit den Gefährten und tauschte Neuigkeiten aus, bevor er zwei Stunden später wieder in der Dunkelheit weiterreiste.
(Erkundung G3)

24. Gozran 4709 , Mühtag, Grüngürtel
Heute sollte es noch weiter nach Westen gehen und somit das erste Mal in die Narlmark, dem riesigen Wald im Grüngürtel. Die Mittagssonne schien durch das Blätterwerk als die Gefährten unter den Bäumen wandelten.
Ein kurzes Intermezzo sei hier erwähnt: am Nachmittag machte der Elf den Rest der Gruppe auf eine kleine Lichtung aufmerksam. Durch das Blätterwerk konnte man einen roten Schimmer in den Büschen ausmachen. Konnten das die Reißbeeren sein, nach denen Bokken verlangt hatte? Man ritt darauf zu und traf auf insgesamt vier träge (weil vollgefressen) Kobolde mit roten Schuppen. Es entbrannte ein Streit um das Reißbeerendickicht (der Elf beherrscht Drakonisch und musste sich beleidigen lassen). Als es Padrym zu bunt wurde, schwang er bedrohlich seinen Dorn-Dergar und verscheuchte damit die mickrigen Reptilien, so dass das Dickicht ihnen gehörte. Welch ein Triumph! Als ein Korp mit diesen kleinen, stacheligen Beeren gefüllt war, ritt man weiter und mit Einbruch der Nacht rastete man.
(Erkundung F3)

25. Gozran 4709 , Wohltag, Grüngürtel
Nach Norden wollte man den Landstrich erkunden und am Vormittag verließ man den Wald und ritt weiter. (Erkundung E2)

26. Gozran 4709 , Schwurtag, Grüngürtel
Für diesen Tag nahm man sich die Rückkehr zu Bokkens Hütte vor, um ihm die Reißbeeren zu bringen. Gerade einmal eine Wegstunde von seiner Höhle entfernt, machten die Helden eine seltsame Sichtung in Form eines wandernden, modrigen Dickichts großen Ausmaßes, welches Richtung Süden wanderte. Man entschied eine Begegnung zu vermeiden und ritt einen großen Bogen um das….Ding.
Bei Bokken angekommen mussten die Helden ihm erst einmal erklären, wer sie denn nun eigentlich sind….es hat den Anschein als wäre Bokken sehr…..beschäftigt und hätte andere Dinge im Kopf. Über die Reißbeeren freute er sich dennoch und eine knallharte Verhandlung später hatten die Gefährten einen Preisnachlass von 50% für einen Monat auf alle Tränke von Bokken ausgehandelt.
Sodann ritt man wieder zurück nach Westen um noch vor Mitternacht beim Handelsposten anzukommen. Dort erzählte man Oleg von den Ereignissen in der Wildnis und alsbald schliefen alle.

27. Gozran 4709 , Feuertag, Grüngürtel
Den ganzen Tag über tüffelte man einen Plan gegen die Banditen aus und wartete vergebens auf diese. Es sollte sich wohl herausstellen, dass die Sturheit und das Ehrgefühl des Steinfürsten der Gruppe noch Probleme bereiten werde.

28. Gozran 4709 , Sterntag, Grüngürtel
An diesem Tag es soweit und er sollte den Helden die Augen öffnen. Letzten Endes lagen bis auf zwei Banditen alle Kontrahenten tot zu den Füßen der Pioniere. Doch war dieser Sieg eine knappe Angelegenheit gewesen, wären doch beinahe Malekith als auch der Steinfürst beinahe zu Tode gekommen. Nun, man hatte zwei Gefangene und überlegte bereits wie man mit ihnen verfahren sollte….

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